Egbert-Günther-Basketball-Turnier am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium

Egbert-Günther-Basketball-Gedächtnisturnier
am E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium Bamberg

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Egbert-Günther-Basketball-Gedächtnisturnier - wie alles begann ...

Traditionell am Sonntag vor Weihnachten findet das Basketball-Turnier der ehemaligen Abiturjahrgänge des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium statt. 1998 wurde das Turnier 30 Jahre alt und hat sich im Kalender des musischen Gymnasiums als Institution fest etabliert.

Die Anfänge des Turniers in den späten 60er Jahren, die bundesweit von Studentenprotesten geprägt waren, gestalteten sich nämlich mehr als schwierig. Die vom 68er Abiturjahrgang erstmals 1969 in Eigeninitiative durchgeführten Turniere fanden in den ersten Jahren keinen Anklang bei Lehrern und Schulleitung und wurden deshalb außerhalb der Schule ausgespielt. So konnte durch die Vermittlung des damaligen Sportdozenten Joseph Peßler die Halle der Pädagogischen Hochschule (jetzige Universität) genutzt werden. Nur dem unermüdlichen Einsatz des damaligen Sportlehrers und 1997 verstorbenen Conny Weiß war es zu verdanken, dass das Turnier nach drei Jahren "in der Fremde" an die Schule am Stephansberg zurückfand. Er war auch zusammen mit Günther Rudel jahrelang maßgebend für die Organisation verantwortlich.

Als der ehemalige Schüler und aktive Basketballspieler Egbert Günther 1977 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, benannte man das Turnier ihm zu Gedenken nach seinem Namen.

Ein Problem war lange Zeit auch die fehlenden Hallenkapazitäten. Da das E.T.A. anfangs nur eine Turnhalle (das jetzt zu Werkräumen umgebaute Gebäude auf dem Feldherrnhügel) besaß, mussten nun aufgrund der vielen Mannschaften etliche Spiele wieder außerhalb stattfinden. Das Theresianum stellte dafür einige Jahre seine Halle zur Verfügung. Seit dem Bau der beiden neuen Sporthallen sind jedoch geeignete Sportanlagen vorhanden, die der Schule v.a. im Volleyball überregional große Erfolge ermöglicht haben.

Eine Besonderheit innerhalb der Bamberger Ehemaligen-Turniere waren die seit 1976 durchgeführten eigenen Damen-Turniere. Seit dem letzten reinen Damenwettbewerb 1988 spielen auch heute immer noch ehemalige Schülerinnen zusammen mit den Männern in Mixed-Teams.

Waren die ersten beiden Jahrzehnte geprägt durch den Zweikampf der jetzt immer noch teilnehmenden "Harlekins" (Abiturjahrgang 1971) und der "(Anti)Alkoholiker" (1972), die jeweils sieben Turniersiege erringen konnten, ist in den letzten Jahren die Vormachtstellung der "Chicken 'n' Steaks" (1990) nicht zu übersehen. In den Jahren 1991 bis 2002 gewannen sie allein neun mal das Turnier.

Auf dem folgenden Bild einer Klassenmannschaft befindet sich Egbert Günther (hintere Reihe, zweiter von links mit der Nr. 7).


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© Michael Schilling